Wettbewerb Neubau der Zentralen Betriebswerkstatt Valiergasse

10 April 2018

Großräumlicher Bezug
Städtebauliche Aspekte:
Der symetrische Baukörper orientiert sich an der Bauplatzform und ist an der Durchfahrt West-Ost platziert. Die Hauptorientierung erfolgt
Richtung Süden mit dem „Tor“ zu der Zentralen Betriebswerkstatt, dieses bildet eine Achse mit der Zufahrt zum „Betriebsstätten Areal vom Land Tirol“
Funktionale Aspekte:
Von der Zufahrt weg, sieht man das „Tor“ und wird dadurch hineingeleitet. Der überdachte Innenhof dient als Verteiler und zusätzliche Arbeitsfläche
bzw. man kommt trocken zu den Einheiten „Spenglerei und Lackiererei“. Lichtkuppeln dienen für eine außreichende Belichtung, diese sind öffenbar
und ein Sonnenschutz dient für die Beschattung in den Sommermonaten. Im hinteren Bereich ist das Lager und die Büro-u. Nebenräume angeordnet. Ein Stiegenhaus sowie der Lift erschließt das Obergeschoss.

Bei jeder Halle ist die Durchfahrt möglich, d.h. man kann jeweils von außen, sprich von Osten oder Westen in den jeweiligen Funtionsbereich mit einem Fahrzeug einfahren und durch die überdachte Halle hinausfahren und umgekehrt. Die Tore sind mit transluzenten und transparenten Paneelen ausgestattet. Ein zusätzlicher Sonnenschutz gewährleitet kein Überhitzen in den Sommermonaten. Die Büro- und Aufenthaltsräume sind Richtung Norden orientiert. Der schöne Ausblick auf die Nordkette soll der Arbeitsmotivation und der Erholung dienen.
Ausreichend Parkplätze sind auf der Ostseite vom Baukörper situiert.

Architektonischer Ansatz
Baukünstlerische Aspekte:
Der Hauptaspekt ist die sorgfältige Einbettung des Baukörpers in das Areal. Er nimmt sich in Form, Größe und Höhenentwicklung zurück, sodaß Freiraum entsteht für die weitere städtebauliche Entwicklung. Der Einschnitt des Baukörpers an der Südseite, auch als Tor zu bezeichnen gib die Orientierung vor und man wird zum Gebäude und hinein geleitet. Einschnitte und Oberlichten bieten eine schöne Belichtung.
Ökonomische, ökologische Aspekte:
Aufgrund des möglichst kompakten Baukörpers ergibt sich ein ideales Verhältnis zwischen Volumen und Gebäudehülle. Derart wird möglichst viel Heizungs- bzw. Kühlungsenergie eingespart. Auch die Errichtungskosten werden so möglichst gering gehalten. Bei der Wahl der Baumaterialien werden ausschließlich ökologisch nachhaltige Materialien verwendet. Die Lüftung der Büro- und Aufenthaltsräume erfolgt mittels einer Komfortlüftungsanlage und für die Wärmeabgabe erfolgt mittels einer Fußbodenheizung, die Hallen werden mit Heizlüfter ausgestattet.
Holzbau:
Die Intension ist, dass durch einen Holzleichtbau die Bauzeit verkürzt wird und ist ein ökologischer Beitrag für die Umwelt. Darüber hinaus ist das Gefühl in einer „natürlichen Hülle“ zu Arbeiten ein positives Gefühl (back to the roots), dass die Angestellten beflügeln soll.

Wände: Brettsperrholz, Sichtoberflächen, ist auf einen Betonsockel ( h= 1,0 m gestellt) außerhalb vom Schmutz- und Wasserbereich)
Gereinigt können die Holzsichtoberflächen mit einem ökologischen „Reinigungsmittel“.
Decken: Brettsperrholz, Sichtoberflächen
Fußboden: Industriebeschichtung weiß im gesamten Hallenbereich, Hofbereich asphaltiert.
Fassade: Holzschalung Lärche natur ( ohne Anstrich)
Dämmung: Holzfaserdämmplatten

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